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Prophylaxe für werdende Eltern

Information

Unser Tipp für werdende Eltern:
Idealerweise nehmen beide Eltern an dem Prophylaxeprogramm teil. Auch über den Vater können Bakterien auf das Kind übertragen werden.

Prophylaxe für werdende Eltern

Mit der Vorsorge Ihres Kindes beginnen, bevor der erste Milchzahn gewachsen ist? Dies ist möglich – durch eine individuelle Prophylaxe während der Schwangerschaft.

Veränderungen im Hormonhaushalt: Prophylaxe sollte angepasst werden

Bei werdenden Müttern ist die zahnärztliche Prophylaxe sehr wichtig:
Durch den veränderten Hormonhaushalt und den damit verbundenen erhöhten Östrogenspiegel ist das Bindegewebe lockerer. Dies begünstigt das Eindringen von Bakterien, die Zahnfleischentzündungen (und Parodontitis) oder Veränderungen der Mundschleimhaut verursachen können. Diese Bakterien gelangen in den Blutkreislauf und können in seltenen Fällen die Entwicklung des ungeborenen Kindes ungünstig beeinflussen. Auch das Risiko einer Frühgeburt kann steigen.

Wir gehen bei der Vorsorge nach einem systematischen Konzept vor:

5. bis 12. Schwangerschaftswoche (1. Trimenon)

In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten überprüfen wir anhand spezieller Kennwerte die Gesundheit des Zahnfleisches und der Zähne. Zu diesen Messwerten zählen insbesondere der Parodontale Screening-Index und der Sulcus-Blutungs-Index für die Gesundheit des Zahnhaltegewebes. Ebenso zählen der Plaque-Index und der Approximal-Index dazu, um den Grad des Zahnbelags auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen zu bestimmen. Zudem empfehlen wir eine professionelle Zahnreinigung, damit in der Mundhöhle so wenig schädliche Bakterien wie möglich vorhanden sind.

13. bis 24. Schwangerschaftswoche (2. Trimenon)

Während des 4. bis 7. Monats findet idealerweise der nächste Kontrolltermin statt. Jetzt kommt auch Ihr Partner ins Spiel: Bei ihm führen wir ebenfalls die Mundgesundheitskennwert-Untersuchungen durch. Zudem empfiehlt sich bei ihm ebenso eine professionelle Zahnreinigung.

25. bis 40. Schwangerschaftswoche (3. Trimenon)

In den letzten drei Schwangerschaftsmonaten ist eine dritte Untersuchung empfehlenswert. Darüber hinaus ist es sinnvoll, rund vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eine professionelle Zahnreinigung vornehmen zu lassen, um die Anzahl der schädlichen Bakterien – insbesondere der Kariesbakterien – so gering wie möglich zu halten. Denn: Je weniger Bakterien in Ihrer Mundhöhle vorhanden sind, desto weniger können Sie an Ihr Kind weitergeben.

Nach der Geburt Ihres Kindes führen wir eine Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch durch. Zudem geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie Ihre Mundhygiene noch optimieren können und wie Sie das Kariesrisiko bei Ihrem Kind so gering wie möglich halten.

Kariesweitergabe: durch Speichelaustausch

Denn Kariesbakterien werden fast nur von den Eltern oder anderen Bezugspersonen durch Speichelaustausch weitergegeben, zum Beispiel durch den gemeinsamen Gebrauch von Besteck oder „Küsschen geben“.

Information

» Weitere Informationen rund um die Prophylaxe während der Schwangerschaft finden Sie in unserem Ratgeber Zähne